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Kapitel 4 - Grundeinstellungen im Adminmodul (LANiS 7.x)

Lösung

Kapitel 4

Grundeinstellungen im Adminmodul

 

·    Öffnen des Adminmoduls

·    Tabellenimport

·    Konfiguration der Räume

·    Fächerliste bearbeiten

·    Druckerfreigabe

 

Hinweis: Diese PDF-Datei enthält Lesezeichen, welche die Navigation innerhalb eines Kapitels erleichtern. Schalten Sie dazu deren Anzeige im sog. Navigationsfenster des Adobe-Readers (linker Seitenbereich des Gesamtfensters) ein.

Das Adminmodul enthält alle Werkzeuge für die Konfiguration von LANiS. Hier werden die Benutzereingaben gepflegt, Vorgaben für die Clients eingestellt und Log-Dateien ausgewertet. Bevor sich Lehrer und Schüler anmelden können, sollten einige Einstellungen im Adminmodul vorgenommen werden und die Schüler und Lehrerdaten müssen importiert werden.

 

Öffnen des Adminmoduls

 

Das Adminmodul kann

a)     am Server oder

b)    an einem beliebigen Client geöffnet werden. Am Client müssen Sie sich als Benutzer lanisadmin anmelden.

 

Am Server starten Sie das Adminmodul durch Doppelklick auf die entsprechende Desktop-Verknüpfung:

Abb. 4.1

Auf einem Client (Fall b) öffnen Sie „Computer“ (ehemals Arbeitsplatz“) oder den Windows-Explorer. Navigieren Sie zum Laufwerk L: und dort in den Ordner Admin:


Abb. 4.2

 

Starten Sie die  adminmodul.exe mit einem Doppelklick.

Wollen Sie diesen Client dauerhaft als LANiS-Admin-PC einrichten, empfiehlt es sich, eine Verknüpfung auf dem Desktop anzulegen: re. Mausklick auf adminmodul.exe und Senden an -> Desktop.

Beim ersten Start nach der LANiS-Serverinstallation (Kapitel 2) erscheint eine Maske, in der Sie das Passwort für den Zugang zum Adminmodul festlegen.

(Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Kennwort des Lanisadmin, das Sie bereits während der LANiS-Installation mit dem Modul SetupFTP festgelegt haben.)

Abb. 4.3 Adminmodul – Festlegung Zugangspasswort

 

Es folgt der Passwort-Eingabe-Dialog. Geben Sie das Zugangspasswort für das Adminmodul ein. Klicken Sie auf Weiter:


Abb. 4.4

 

Bestätigen Sie die Information zum Stand der Datensicherung mit einem Klick auf Schließen


Abb. 4.5

 

Eine Message-Box informiert Sie, dass wichtige aktuelle Informationen für LANiS-Administratoren vorliegen:

Abb. 4.6

 

Lassen Sie sich die Links zu diesen Infos anzeigen:

Abb. 4.7

 

Mit einem Mausklick gelangen Sie auf die entsprechenden Seiten des LANiS-System-Webauftritts.

Nach Betätigung des Schließen-Buttons öffnet sich das Adminmodul:

Abb. 4.8

 

Laden Sie die vorhandenen Userdaten. Das sind in unserem Fall drei „Dummy“-User (ein Lehrer- und zwei Schüler-User):

Abb. 4.9

 

Hinweis:

Diese Dummy-User sollten Sie nach dem Import Ihrer Schüler und Lehrer (s. unten) löschen. Das gilt insbesondere für den Lehrer-User Peter.Meier, da er ein leicht zu erratendes bzw. bekanntes Passwort hat und deshalb von findigen Schülern „missbraucht“ werden könnte, um steuernde Lehrer-Rechte zu erlangen.

 

 

Tabellenimport

 

Nun müssen die Schüler- und Lehreruser Ihrer Schule importiert werden. Dies geschieht über den Menüpunkt Tabellenbearbeitung -> Tabellenimport:


Abb. 4.10

 

Im Öffnen-Dialog navigieren Sie auf zu der Textdatei, welche die Schülerdaten enthält, und öffnen sie:


Abb. 4.11

 

das CD-Laufwerk in den Ordner Testdaten. Wählen Sie die Datei new_schueler_jahr1.txt aus und klicken Sie auf Öffnen.

 

Hinweis:

Die Daten in der zu importierenden Datei müssen ein bestimmtes Format aufweisen:

-          eine Zeile pro Datensatz

-          die einzelnen Werte müssen mit Semikolon abgetrennt werden

-          es werden der Nachname, der Vorname, die Klasse und das Geburtsdatum benötigt

-          Format: Nachname;Vorname;Klasse;TT.MM.JJJJ

 

Kapitel 11 dieses Handbuchs erläutert den Export von Daten aus der LUSD und ihre Überführung in eine Lanis-konforme Form im Einzelnen.

 

Die Daten werden in die Tabellenimport-Maske eingelesen und dort auf der linken Seite (Feld „Schülerliste“) angezeigt:


Abb. 4.12

 

In der unteren linken Ecke sehen Sie die Gesamtanzahl der eingelesenen Schüler. Die aktuelle Vor-Nachname-Konvention lautet vorname.nachname. Das bedeutet, dass für die Schüler ein Benutzername generiert wird, der aus ihrem Vornamen, gefolgt von einem Punkt und Ihrem Nachnamen besteht. Diese Konvention kann verändert werden.

Die Umlautkonvention beschreibt, ob Umlaute in Schülernamen erhalten bleiben. Diese Konvention steht aktuell auf Umlaute erlaubt.

(Nachzusehen im Menüpunkt Administration à Raumkonfiguration/Updates à Konfiguration Adminmodul).

Für den Schüler Max Müller würde der Benutzername max.müller erzeugt.

Die Zahlen in Klammern auf den unten befindlichen Buttons bezeichnet die einzuhaltende Bearbeitungsreihenfolge beim Datenimport.

 

Die Generierung der Benutzernamen erfolgt durch Klick auf Daten umwandeln (2):


Abb. 4.13

 

Unabhängig davon, ob Umlaute erlaubt sind oder nicht, werden einige Zeichen im Benutzernamen nicht akzeptiert: aus ß wird ss, aus é wird e usw. Treten Fälle dieser Art in den importierten Daten auf, erhalten Sie ein Informationsfenster. Dieses Fenster zeigt Ihnen alle Benutzer an, bei denen Zeichen in Vor- oder Nachname angepasst wurden (Abb. 4.13). Sie können diese Liste bei Bedarf über den Knopf Drucken ausgeben. Um mit dem Import fortzufahren, klicken Sie auf Schließen.

 

Neben speziellen Zeichen prüft LANiS auch auf Namensgleichheit. Sollte es zwei Schüler mit gleichem Namen geben, z.B. zweimal Max Müller, bekommt der zweite den Benutzernamen max.mueller2. Tritt dieser Fall ein, wird Ihnen das ebenfalls in einem ausdruckbaren Dialog angezeigt.

 
Abb. 4.14

 

Bei der Datenumwandlung wurden diese auf die Spalten Vorname, Nachname, Klasse und Geburtstag aufgeteilt.

 

Im nächsten Schritt werden die Kennwörter für die Benutzer generiert. Klicken Sie hierfür auf den Knopf Passworte generieren (3).

 

Entscheiden Sie, welches Format die automatisch zugewiesenen – aber selbstverständlich nachher von den Benutzern änderbaren – Passworte erhalten sollen:

Abb. 4.15

 

Werden die Kennwörter als Zufallszahl generiert, entstehen Passworte mit Werten zwischen 10000 und 99999.

Vorteil: Die Passwörter der Ersteinrichtung sind nicht durch andere Personen zu erraten.

Nachteil: Sie oder die Lehrkräfte müssen alle Schüler über deren spezielles Kennwort in Kenntnis setzen.

Wählen Sie Geburtsdatum, ist das Erst-Einrichtungskennwort zwar evtl. anderen Schülern bekannt. Es muss aber den Schüler-Usern nicht mehr gesondert mitgeteilt werden. Das „Geburtstags“-Kennwort ist immer achtstellig: das Geburtsdatum ohne Punkte mit führenden Nullen. D.h., aus 01.09.1998 würde das Kennwort 01091998.

Schüler können ihr Kennwort jederzeit ändern. Das sollten Sie auch schnellstmöglich – vorzugsweise nach der ersten Einwahl.

 

Wählen Sie die von Ihnen bevorzugte Kennwortart und klicken Sie auf Übernehmen.

 

Die so erzeugten Daten prüfen Sie bitte mit Daten prüfen (4) auf Korrektheit. Evtl. auftretende Fehler werden Ihnen angezeigt.

Korrigieren Sie diese direkt in den zutreffenden Feldern (Vorname, Nachname usw.).

 

Danach erscheint ein Gruppenauswahldialog, in dem Sie nur überprüfen müssen, ob die von LANiS bereits automatisch vorgewählte Gruppe korrekt ist.

LANiS kennt im Unterrichtsbetrieb nur zwei Gruppen von Nutzern: Lehrer und Schüler. Die Gruppe der Schüler ist für alle Schüler gedacht, die an Ihrer Schule unterrichtet werden. Der Lehrergruppe werden entsprechend alle Lehrer Ihrer Schule zugeordnet.

 

Falls Sie beispielsweise externe Nutzer – etwa Teilnehmer von VHS-Kursen – einpflegen möchten, ordnen Sie diesen in der Importliste eine „spezielle“ Klasse (VHS1, VHS2 o.ä.) zu. Sie werden dann ebenfalls der Standardgruppe Schüler zugeordnet.

 Ist die von LANiS getroffene Auswahl der Gruppe korrekt, klicken Sie auf Übernehmen:

 
Abb. 4.16

 

Mit Daten übergeben (5) werden die korrekten Schülerdaten endgültig an die LANiS-Userliste übergeben.

 

Hinweis: Möchten Sie die Daten nicht übernehmen, klicken Sie auf Schließen. Diesebeendet den Importvorgang ohne Datenübergabe.


Abb. 4.17

 

Im Idealfall ist nach der Datenübergabe die Tabellenimportmaske leer. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt die Spalte Fehlerkommentar Aufschluss darüber, warum der Datensatz nicht übergeben werden konnte. Sie können den Datensatz jetzt direkt im Feld Schülerliste korrigieren. (In unserem Beispiel, Abb. 4.18, ist im Nachnamen des einen Schülers ein Slash enthalten, im Vornamen des anderen ein Fragezeichen.

 

Abb. 4.18

 

Korrigieren Sie die Fehler links im Feld Schülerliste. Gehen Sie danach die einzelnen Schritte Daten umwandeln, Passworte generieren, Daten überprüfen und Daten übergeben erneut durch.

 

Die Tabellenimportmaske ist nun leer (Abb. 4.19). Klicken Sie auf Schließen:


Abb. 4.19

 

Die Datenübersicht der Userliste zeigt die soeben importierten Daten:

Abb. 4.20

 

Um die neue Usertabelle nutzen zu können, müssen Sie sie noch speichern. Das kann mit der Taste F3 oder über den Menüpunkt Dateioperationen -> Usertabelle speichern geschehen:

Abb. 4.21

 

Hinweis: Wenn Sie das Adminmodul beenden, ohne die Usertabelle zu speichern, werden Ihre Veränderungen nicht gespeichert. Das können Sie nutzen, um beispielsweise den Datenimport zu testen, ohne Eingriffe in das reale System vorzunehmen.

 

Das Einlesen der Schülerdaten ist damit beendet. Im nächsten Schritt müssen die Lehrer eingespielt werden.

 

Hinweis: Die Reihenfolge, in der die Daten eingespielt werden, ob zuerst die Schüler oder zuerst die Lehrer, spielt keine Rolle.

 

Die Vorgehensweise beim Einspielen der Lehrerdaten ist bis auf einen Punkt am Ende des Vorgangs identisch mit dem Einspielen der Schülerdaten.

 

Starten Sie also wieder den Tabellenimport über die Menüleiste (Tabellenbearbeitung -> Tabellenimport) und öffnen Sie die Textdatei, welche die Lehrerdaten in korrekter Form (s.o.) enthält (Abb. 4.22).

 

Hinweis: Die Lehrerdaten erhalten Sie aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht direkt per Export aus der LUSD. Erstellen Sie die benötigte Textdatei per Hand.

Format: Nachname;Vorname;Lehrer;DummyGeburtstag11.11.1111

 

Abb. 4.22

 

Führen Sie das Importverfahren bei den Lehrern durch. Der Ablauf entspricht dem des Imports der Schülerdaten (s.o.) Klicken Sie auf Daten umwandeln. Klicken Sie auf Passworte gene